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Schaltung zur Ansteuerung von Nebenuhren
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Allgemeine Hinweise zum Einbau der Komponenten |
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Einbau des Impulsgeberplatine
Einbau des Funkuhrempfängers (DCF-Modul)
Einbau der Batteriepacks (nur NUS 5.0)
Einbau der Impulsgeberplatine
Ziel der Entwicklung war eine kleine, einfache Steuerplatine, die mit in das Gehäuse der Nebenuhr gebaut werden konnte. Die Hinweise beziehen sich deshalb in erster Linie auf den Einbau der Impulsgeberplatine direkt in die Nebenuhr. Befindet sich die Nebenuhr im Außenbereich oder ist sie nicht zugänglich, so kann die Steuerschaltung mit DCF-Empfänger auch in ein separates Gehäuse gebaut werden.
- Die Platine ist so in der Uhr zu befestigen, daß keine stromführenden Teile das
Gehäuse berühren und daß die beiden Taster zum Stellen der Uhr zugänglich bleiben. Um keine Löcher in der Uhr bohren zu müssen, empfehle ich den Einsatz von Klebeschellen und Kabelbindern.
- Zum Anschluß von Versorgungsspannung und Uhrwerk hat die Steuerplatine vier Schraubklemmen. An den beiden oberen Klemmen (Uhr) wird das Uhrwerk angeschlossen (siehe auch Anschußskizze zu Min 3.x bzw. Min 4.x). An den beiden unteren Klemmen (Inp1, Inp2) wird die Versorgungsspannung zugeführt. Die Spannungsversorgung muß passend zum anzusteuernden Uhrwerk gewählt werden. Sie kann bis zu 30V DC (Gleichspannung) oder 22V AC (Wechselspannung) betragen, bei höheren Versorgungsspannungen kann die Schaltung zerstört werden.
- Beim Anschluß der Version "Min 4.1" ist darauf zu achten, daß bei Versorgung mit Gleichspannung (DC) am unteren Anschluß "Inp1" der negative und am oberen Anschluß "Inp2" der positive Pol angeklemmt wird. Werden die Drähte vertauscht, arbeitet die Schaltung nicht - ein Schaden für die Schaltung kann jedoch nicht entstehen, da die Spannung intern gleichgerichtet wird. Bei den gelieferten Steckernetzteilen ist der positive Anschluß oft mit einem hellen Streifen markiert.
Der Pufferakku sollte erst am Ende der Inbetriebnahme angeschlossen werden. Auch hier ist auf die richtige Polung zu achten.
Weiterhin ist darauf zu achten, daß der Ausgang zum Uhrwerk nicht kurzgeschlossen oder durch den gleichzeitigen Anschluß zu vieler Uhren überlastet wird.
Einbau des Funkuhrempfängers (DCF-Modul)
- Das DCF-Modul darf nicht in ein geschlossenes Blechgehäuse eingebaut werden.
- Die Stabantenne (der Ferritstab) muß horizontal (liegend) montiert werden.
Sie darf nicht wie bei einer UKW Antenne vertikal nach oben zeigen!
- Die Breitseite (Querseite) des Ferritstabs sollte in Richtung Frankfurt (Main) zeigen.
Der DCF77 Sender steht in Mainflingen bei Frankfurt und ist in einem Umkreis von ca. 1500 km zu empfangen. Er deckt somit viele Teile Europas ab.
- Um die Ausrichtung zu optimieren, drehen Sie die Stabantenne nach rechts, bis die gelbe LED nicht mehr blinkt. Dann drehen Sie in die andere Richtung, bis die LED nicht mehr blinkt. Die optimale Ausrichtung ist dann in der Mitte der beiden Endlagen.
Empfangskontrolle:
Wenn die gelbe DCF-Kontroll-LED rhythmisch im Sekundentakt blinkt, und kurz vor dem Zustellimpuls (also in der 59. Sekunde) die rote LED aufleuchtet, ist alles OK und der Impulsgeber wurde bereits vom DCF-Modul korrigiert. Dies erfolgt frühestens nach 4 vollständig empfangenen Telegrammen, d.h. frühestens 5 Minuten nach dem Einschalten!
Wenn die gelbe LED sehr schnell flackert, empfängt das DCF-Modul einen "Störsender". Häufig sind dann Leuchtstoffröhren oder Computermonitore in der näheren Umgebung.
Einbau der Batteriepacks (nur NUS 5.0)
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Die notwendigen Batteriepacks sind im unteren Bereich der Uhr zu befestigen, so daß ein Auslaufen der Batterien nicht das Uhrwerk schädigen kann.
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Man sollte auch darauf achten, daß das Gewicht durch die zusätzlichen Batterien gleichmäßig in der Uhr
verteilt wird. Wenn die Uhr später nur an einem Punkt (z.B. Nagel) befestigt wird,
wird sie immer schief hängen, wenn alle Batteriepacks auf nur einer Seite montiert wurden.
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Ich empfehle den Einsatz von hochwertigen, auslaufsicheren Alkaline-Zellen.
Für die Versorgung des Impulsgebers sind Akkus eher ungeeignet, da der Selbstentladestrom der Akkus bereits höher ist als der Ruhestromverbrauch des Impulsgebers.
Achtung:
Machen Sie sich vor Inbetriebnahme der Schaltung mit der Lage und der Funktion aller Anschlußkabel und Bedienelemente vertraut. Beim Umgang mit den Batterien ist darauf zu achten, daß die Polarität der Batterien nicht vertauscht wird und die Anschlußklemmen nicht durch Metallgegenstände kurzgeschlossen werden.
Die Stromversorgung des Impulsgebers erfolgt über den Anschluß „Batt3“ mittels zweier hochwertiger Stabbatterien (Alkaline, Mignon- oder Baby-Zellen). Hier dürfen max. 5V anliegen. Eine höhere Spannung oder das Vertauschen der Batteriepole führt sofort zur Zerstörung der Schaltung!
Die Spannung für das Nebenuhrwerk wird aus einem oder zwei Batteriepacks erzeugt, somit lassen sich 12V (Anschluß nur an „Batt1“) oder auch 24V Impulsspannung erzeugen (Anschluß an „Batt1“ und „Batt2“).
Die Konfiguration der entsprechenden Jumper finden Sie im Anschlussplan zur NUS 5.0
Die Abmaße und technischen Daten zu NUS 5.0 und Batteriefächern finden Sie in der Beschreibung NUS 5.0
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